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Im Portrait : Kirsten Kluin und Stephan Jung

Musiker(in) & Klangtherapeut(in)

 

Kirsten Kluin und Stephan Jung

Kirsten Kluin und Stephan Jung

 

 

 

Wie haben Sie die Sansula kennengelernt?

Kluin: Erstmalig gehört habe ich die Sansula auf einem Konzert von Obertonsänger Wolfgang Saus. Sie hat mich mit ihrem wunderbaren Klang sofort in ihren Bann gezogen.

Jung: Auf der Suche nach einer Kalimba im Internet, bin ich erstmalig auf die Sansula aufmerksam geworden und habe mir gleich eine bestellt. Mittlerweile gehören drei Sansulas zu meinem Instrumentarium.



Wie setzen Sie das Instrument heute ein?

Kluin/Jung: Bei unserer Tätigkeit als Musik-/Klangtherapeuten in Einzel- und Gruppenbehandlungen, z.B. mit autistischen Kindern, Wachkomapatienten, Schmerzpatienten, psychiatrischen Erkrankungen, usw. Insbesondere in der Einzelarbeit leistet nicht nur die Sansula, sondern die neue Twin-Kalimba sehr gute Dienste. Ferner setzen wir die Sansula bei unseren Konzerten und Seminaren ein (darunter Obertongesang und Synaptik).




Frau Kluin und Herr Jung, wie sieht ihre Zusammenarbeit aus und wie ist sie entstanden?

Über unsere gemeinsame Leidenschaft das Obertonsingen haben wir uns bei einem Seminar kennengelernt. Auch aufgrund unserer beruflichen Parallelen lag es nahe, gemeinsame Projekte anzustreben. Aus vielen musikalischen Erfahrungen entstand u.a. unser selbst entwickeltes und patentiertes Konzept "Synaptik – Der Weg in die persönliche Freiheit", das einen der Schwerpunkte unserer Zusammenarbeit bildet. Nähere Infos dazu sind unter www.synaptik.org zu finden. Weitere Schwerpunkte unserer Zusammenarbeit liegen in der Durchführung von Obertongesangs-Seminaren und Konzerten, darunter besondere Klangerfahrungen, wie das 'Meditative Klangerleben', das in regelmäßigen Abständen im Besucherzentrum 'Wattwelten' auf Norderney stattfindet.



Gibt es eine besondere Geschichte zur Sansula, an die Sie sich aus Ihrem Arbeitsalltag gut erinnern?

Anlässlich einer besonderen Tanzveranstaltung in Süddeutschland mit dem großartigen Pianisten Martin Vatter, haben wir die Tänzer mit unseren Klängen begleitet. Ein außergewöhnliches Erlebnis war dabei der Einsatz zweier in A-Moll gestimmter Sansulas, die wir spontan auf der Tanzfläche im gemeinsamen Tanz mit den Tänzern gespielt haben. Aber auch gerade im therapeutischen Bereich sind immer wieder besondere und wundervolle Reaktionen beim Einsatz der Sansula bei den verschiedensten Patienten zu beobachten.



Haben Sie ein Lieblings-HOKEMA-Instrument?

Die Sansula Deluxe und die Twin Kalimba.



Würden Sie die Sansula als vollwertiges Instrument betrachten?

Ja!



Biografisches zum Werdegang

Wenn Menschen den Wunsch hegen, mit sich und ihrer Umwelt im „Einklang“ zu sein, dann beinhaltet das ganz automatisch einen Appell an das menschliche Urvertrauen. So ist das Ohr das erste Sinnesorgan, welches im Mutterleib ausgebildet wird und sich sofort mit einer außerordentlichen Bandbreite an Rhythmen und Klängen auseinandersetzt. Herztöne, Atmungs- und Verdauungsklänge, aber auch Umgebungsgeräusche nehmen schon vor der Geburt ihren direkten Weg in unser unbewusstes Hören. Kein Wunder also, dass Klänge und Rhythmen einen derartigen Einfluss auf uns ausüben und zum Beispiel in meditative Zustände begleiten können. Kirsten Kluin und Stephan Jung haben sich ganz der Musik und ihrer Klangvielfalt verschrieben. Gemeinsam teilen sie ihr musikalisches Schaffen mit anderen Menschen und leben sozusagen für „Klang und Seele“. Kirsten Kluin, die 1967 in Düsseldorf geboren wurde, begann ihre musikalische Laufbahn vor über 30 Jahren, also sie als Akkordeonistin und Gitarristin in zahlreichen Bands und bei Studioprojekten verschiedenster Genres mitwirkte. Im Jahr 2007 absolvierte sie ihre Ausbildung der „Klangmassage nach Peter Hess®“ sowie der „Phonophorese/Tonakupunktur“ und seit 2010 ist die Klangfarben- und Obertonmusik zu ihrem Beruf geworden. Im speziellen Fokus steht dabei die Arbeit mit Klängen, in Bezug auf Wohlbefinden, Entspannung und Förderung von Selbstheilung. Dabei bilden Instrumente wie Klangschalen, Gong, Körpertambura und Sansula, sowie Gesang und Obertongesang den Schwerpunkt ihres musikalischen Schaffens. Seit 2010 ist Kluin zudem ausgebildete Obertongesangslehrerin nach Wolfgang Saus und Mitglied im Europa Obertonchor. Ende 2010 sind ihre CDs „Seelenbegegnungen“ – Chorale Klänge und Obertongesang und „Lichtwege“ – Meditative Klangschalenmusik, erschienen. Als freiberufliche Klangkünstlerin gibt Kirsten Kluin regelmäßig Klangkonzerte, u.a. mit Stephan Jung, sowie Klangmeditationen, leitet Seminare zum Thema Synaptik, Obertongesang, Klang und Wahrnehmung und arbeitet klangtherapeutisch mit gesunden und pflegebedürftigen Erwachsenen. Stephan Jung, der 1961 in Limburg / Lahn geboren wurde, fühlte sich schon als Kind von der Musik magisch angezogen. Früh begann er mit dem Erlernen verschiedenster Instrumente und spielte in zahlreichen Musikvereinen und Bands. Im Jahre 2001 absolvierte er die Ausbildung zum Musiktherapeuten und arbeitet seither als freier Musiktherapeut in Behinderteneinrichtungen, Kinder- und Schmerzkliniken sowie im Bereich der Psychosomatik in Einzel- oder Gruppentherapie. Darüber hinaus unterrichtet er Schlagzeug, gibt Percussionkurse und leitet Synaptik-Seminare. Doch auch zwei weitere Ausbildungen schloss er in den Jahren 2008 und 2014 ab: zum Einen die Taketina-Ausbildung „Drum und Percussion“ bei Reinhard Flatischler und zum Anderen die Ausbildung zum Obertonsänger nach Wolfgang Saus. Mit Musikern wie Kirsten Kluin oder auch dem Pianisten Martin Vatter, mit dem er im Jahr 2014 die CD „Live at Bauer Studio“ produzierte, gibt Jung regelmäßig Klangkonzerte. Kraft für all´ seine Projekte zieht Jung dabei aus der Musik selbst, ganz gleich wo und in welcher Form er musiziert. Ganz nach dem Motto: „Musik kann in einem Menschen Dinge auslösen, die kurz zuvor noch als unmöglich galten.“ Für Kirsten Kluin und Stephan Jung ist es ein besonderes Anliegen, die individuelle soziale Kompetenz von Menschen zu fördern und ebenso die Prävention sozial-psychologischer Störungen und die Entwicklung von Lebensgenuss und individueller Kreativität. Es wird kein Wert auf das spielerische Können eines Instruments gelegt, vielmehr aber auf ein gemeinsames Handeln und Erleben verbunden mit Freude am Tun und einer persönlichen Entwicklung. Gemeinsam leiten die beiden Seminare zum Obertongesang und zur Synaptik und geben regelmäßig Konzerte.

 


Interview: Annalena Horl

Das Lieblingsinstrument von Kirsten Kluin und Stephan Jung:

HOKEMA - Sansula Deluxe

$233.00
Das Lieblingsinstrument von Kirsten Kluin und Stephan Jung:

HOKEMA - Twin Kalimba

$110.00
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